Herd / Elektroherd

Der Herd / Elektroherd zählt seit seiner Erfindung und erstmaliger Herstellung im Jahre 1893 zu den Kochherden, die sich sowohl im professionellen als auch im privaten Bereich etabliert haben. Ein Elektroherd gehört zu den so genannten Großelektrogeräten auf Basis von Strom, die eine Variante unter den Herden darstellen. Elektrisch betriebene Herde werden für das Herstellen oder Zubereiten von Speisen verwendet.

Funktionsweise eines Elektroherd

Das Funktionsprinzip der Elektroherde besteht in der Umsetzung des sogenannten Heizwiderstandes zur Erzeugung von Wärme oder sie basieren auf der induktiven Bereitstellung von Hitze. Letztgenannte Elektroherde werden gleichsam als Induktionsherde bezeichnet. Die technischen Gegebenheiten für einen Elektroherd müssen so beschaffen sein, dass eine ausreichende Stromzufuhr gewährleistet wird. In diesem Zusammenhang ist der herkömmliche Netzstrom bedeutsam und gleichsam die abweichenden elektrischen Schaltungen, die mit einer 4- oder 7 Takt Arbeitsweise funktionstüchtig sind. Diese Schaltungen versorgen nicht nur den kompletten Elektroherd mit elektrischem Strom, sondern sie sind die Grundlage, dass die Ventilation als auch die elektronischen Bauteile und die Innenraumbeleuchtung der Backröhre vorhanden sind. Grundsätzlich werden an den normgerechten Elektroherden immer eine Zeitschaltuhr und verschiedene Wählerelemente fixiert, die eine bedarfsgerechte Bedienbarkeit ermöglichen. Diese Vorrichtungen sind zudem die Voraussetzung für die entsprechende Justierbarkeit der Plattentemperaturen.

Zubereitungsmöglichkeiten mit Elektroherd

Mit dem Elektroherd können auf Basis der auf der Oberseite befindlichen stählernen Kochplatten oder der Kochzonen aus Ceran Nahrungsmittel gekocht, gebraten und gedämpft werden. Darüber hinaus bietet der Backraum viele technische Voraussetzungen, um Gerichte durch Überbacken, Backen, Braten oder Grillen zuzubereiten. Zahlreiche Zusatzausstattungen ermöglichen einen praktischen und effizienten Umgang mit dem Elektroherd. Zu diesen gehören beispielsweise die Mechanismen der automatischen Selbstreinigung des Backraumes. In Abhängigkeit von der gerätespezifischen Ausstattung der Elektroherde können diese energiesparend arbeiten, was sich in der Darstellung der Energieeffizienzklassen ausdrückt.

Glaskeramik Kochfelder

Glaskeramik hat die üblichen Elektroherde revolutioniert und fast alle hoch modernen Elektroherde werden mit diesen Kochzonen ausgerüstet (so genannte E-herde mit Ceranfeld). Dieses Material zeichnet sich durch eine Kombination aus Glas und hitzebeständiger Keramik aus. Die Gebrauchseigenschaften der Glaskeramik Kochplatten beim Elektroherd bestehen darin, dass Hitzestrahlen beinahe ohne Verminderungen durch diese Werkstoffe gelangen können. Außerdem kann Wärmeenergie nicht zu den Seiten der Kochbereiche entweichen, sondern wird gezielt auf die Topfplatten abgegeben. Insbesondere Töpfe aus gut leitenden Metallen wie Edelstahl und Kupfer gewährleisten diese energiesparsamen und verlustreduzierten Wärmeversorgungen. Die technische Grundlage der Glaskermikkochfelder sind eng aneinander gereihte kleine, spiralförmige Heizelemente oder spezielle Halogenlämpchen, die nur Wärme erzeugen.

Der Herd / Elektroherd wird gegenwärtig überwiegend als Kombinationsgerät angeboten und genutzt und besteht meist aus einem Kochbereich und einem Backraum. Ein Herd Elektroherd kann sowohl als Einbauvorrichtungen zum Integrieren in einer Küchenzeile als auch in Form der einzelnen Standgeräte eingesetzt werden.

Elektroherd